19. Dezember

Mückebärs Klimaschutztipp: Geh den Großen auf die Nerven. Du selbst kannst den Klimawandel bremsen. Geh Deinen Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freunden ruhig ein bisschen auf die Nerven, vor allem beim Einkaufen: keine Plastikverpackungen, keine Plastiktüten, keine Plastikstrohhalme! »Kannst Du mir die Hose flicken, ich will keine neue?! Können wir Obst und Gemüse nicht auf dem Markt kaufen?« Außerdem: Nicht bei offenem Fenster heizen! Zu Fuß gehen! Das Wasser abstellen, wenn Du Dir die Zähne putzt oder die Haare einseifst! Deine Hartnäckigkeit wird sich auszahlen.

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20. Dezember

Wusstest Du schon …? Die Zähne von Walrössern können einen Meter lang werden. Das Walross nutzt sie für Rivalenkämpfe, zur Verteidigung und als Kopfstütze. Außerdem kann es mit seinen langen Hauern bis zu 22 Zentimeter dickes Eis aufbrechen.

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21. Dezember

Na, wer wird denn so neugierig sein ... ? :-)

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4. Dezember

Wusstest Du schon …? Eismöwen sind besonders gefärbt. An ihrer Färbung kannst Du auf Anhieb ihr Alter erkennen: Erwachsene Eismöwen tragen am Rücken hellgraue Federn, an Kopf und Bauch ist ihr Gefieder blütenweiß, die Flügelspitzen sind schwarz. Beine und Füße sind rosa und der scharfe Schnabel leuchtet gelb oder orange – genau wie bei Edla. Das Gefieder junger Eismöwen ist graubraun-gestrichelt, ihr Schnabel zweifarbig.
 

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5. Dezember

Lesung aus »Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter, 1 – Der Nordpol taut«

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Nikolaustag

Der #Mückebär-#Adventskalender, 6. Türchen: Kutaa (Grönlandisch: guten Tag), ich heisse Edla. Ich bin eine Eismöwe und Mückebärs beste Freundin, – na ja, das eigentlich erst am Ende der Geschichte über die geraubten Eiskristalle. Ich bin schon eine alte Eismöwe und kann mit jungen Hüpfern wenig anfangen. Mückebär aber ist eine Ausnahme, in jeder Hinsicht. Er ist klug und mutig! Er nimmt nicht nur sein Schicksal in die Hand, sondern das aller Polartiere. Wir unterscheiden uns sehr voneinander, trotzdem sind wir ganz besonders gute Freunde. Wir können uns immer aufeinander verlassen.

 

Malt Mückebär und mich, notiert Namen, Alter und Wohnort auf Eurem Bild und schickt es an a-f.heinrich@gmx.net. Unter allen Einsendungen bis zum 8.12.2020 wird eine kleine Überraschung verlost.

 

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1. Dezember

Kutaa (Grönlandisch: guten Tag), ich bin Mückebär. Ich bin so groß wie ein Gummibärchen, was manchmal ziemlich unpraktisch ist, – vor allem, wenn man im matschigen Schnee einsinkt und allein nicht mehr herauskommt. Ich wohne in der Arktis, ganz oben auf dem Globus. Ich weiß nicht genau, wie alt ich bin und meine Eltern kann ich auch nicht danach fragen, denn ich kenne sie nicht. Meine Familie ist, seit ich denken kann, der Kreis der Polartiere, mit dem ich zusammenlebe. Ich ziehe aus, um die geraubten Eiskristalle aus dem Schloss der »Herrscherin ewige Eisblume« zu befreien. Denn ohne Eis und Schnee müssen wir Polartiere Hunger leiden. Doch ob mein arktisches Abenteuer gut enden wird? Drückt mir die Daumen.

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2. Dezember

»[…] Eigentlich trug der kleine Polarbär den Namen Miki. Doch alle anderen Tiere riefen ihn Mückebär, denn der Eisbär war winzig wie ein Gummibärchen – was für Eisbärenverhältnisse fast unsichtbar ist. So unsichtbar wie eine Mücke am Nordpol. Niemand konnte sagen, wo Mückebär hergekommen war, nicht einmal er selbst. Mückebär konnte sich nur noch daran erinnern, irgendwann im Kreis der Polartiere gestanden zu haben. Alle hatten ihn interessiert angeschaut. »Kutaa, ich bin Miki«, hatte er gesagt. Seitdem waren die Polartiere hier seine Familie. […]«

aus: Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter

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3. Dezember

Mückebärs Klimaschutztipp: Iss weniger Fleisch und trink weniger Milch. Die Produktion von Fleisch und tierischen Produkten, auch von Milch, verbraucht viel Energie. Außerdem erzeugen Nutztiere sehr viel Methangas – genau, sie pupsen viel. Deswegen belastet es die Atmosphäre, wenn wir viel Fleisch essen. Iss nur ein- oder zweimal in der Woche Fleisch und überzeuge auch Deine Eltern und Geschwister davon. Dabei zählt übrigens nicht nur das Schnitzel, sondern auch die Salami auf Deinem Pausenbrot.

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7. Dezember

Mückebärs Klimaschutztipp: Verwende Dinge mehrmals und repariere sie. Die sogenannte »Wegwerfgesellschaft« ist zu einem guten Teil für unsere Umweltprobleme verantwortlich. Wirf unbeschädigte Dinge nicht einfach fort, wenn sie Dir nicht mehr gefallen. Versuch lieber, Shirts, Bücher oder Spielzeuge mit Deinen Freunden zu tauschen. Wenn mal etwas kaputtgeht, probier es zu reparieren. Und wenn Du gleich beim Kauf zu guter Qualität greifst, hast Du auch länger Freude an den Dingen.

 

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8. Dezember

Wusstest Du schon …? Das Gehör von Eisbären ist äußerst empfindlich. Eis­bären können zum Beispiel beurteilen, wie dick eine Eisfläche ist, indem sie auf das Eis schlagen und die Reflexionen des Geräuschs im Wasser hören. Ihre Seh­kraft dagegen entspricht etwa der des Menschen.

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9. Dezember

Kutaa (Grönlandisch: guten Tag), ich bin Pontus, der Polarfuchs. Seit unser Eisbärenkönig Nanoq mit seinen Zwillingen alle Pfoten voll zu tun hat, wache ich darüber, dass alle in der Gemeinschaft der Polartiere gut miteinander umgehen. Wir waren allesamt froh, als Mückebär anbot, er hole den geraubten Winter zurück. Aber nun plagt mich das schlechte Gewissen, dass wir ihn einfach haben ziehen lassen. Zum Glück ist Edla bei ihm! Hoffentlich kommen die beiden unbeschadet zurück.

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13. Dezember

Wusstest Du schon …? Die Haare von Polarfüchsen sind durchsichtig und hohl wie die der Eisbären. So sind Polarfüchse im Schnee perfekt getarnt und gegen Kälte geschützt.
 

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14. Dezember

Kutaa (Grönlandisch: guten Tag), wir heißen Nanoq und Illuq. Illuq ist meine Frau und damit die Eisbärenkönigin, – denn ich bin der Eisbärenkönig. Ich bin Anführer der Gemeinschaft der Polartiere, eigentlich. Aber seit unsere Zwillinge Deva und Qanik auf der Welt sind, hat meine Frau alle Pfoten voll zu tun. Sie braucht meine Hilfe, dringend, sagt sie. Da muss das Regieren warten. Ich habe unseren klugen Polarfuchs Pontus gebeten, an meiner Stelle auf die anderen Polartiere achtzugeben. Er ist ein würdiger Stellvertreter. Ich kann mich blind auf ihn verlassen – und bei allen wichtigen Entscheidungen fragt er mich um Rat. Unsere Kinder Deva und Qanik sind eng mit Mückebär befreundet … na ja, verbieten können wir es ihnen ja nicht ...

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15. Dezember

Mückebärs Klimaschutztipp: Vermeide Verpackungen. Begleite Großvater zum Einkaufen. Nimm einen Baumwollsack mit. Wenn Großvater Obst und Gemüse in einen Plastikbeutel stecken will, drück ihm den Baumwollsack in die Hand. Denn wer unnötige Verpackungen vermeidet, hat nicht nur weniger Abfall, sondern schont auch die Umwelt. Manchmal geht es nicht ohne Verpackung. Dann achte darauf, dass sie aus Papier oder Pappe ist und nicht aus Plastik.

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1. Dezember

Na, wer wird denn
so neugierig sein ... ? :-)

16. Dezember

Wusstest Du schon …? Das arktische Eis zieht sich immer weiter zurück und hinterlässt Erdreich und Wasserlachen. Auch das Inlandeis Grönlands und die gefrorenen Böden der Tundra tauen. Durch die Eisschmelze wird im Boden gebundenes Methan frei, das den Treibhauseffekt zusätzlich beschleunigt.

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17. Dezember

Kutaa (Grönlandisch: guten Tag), hmm hmm hmm, ja, was soll ich sagen, ich bin das Walross … hmm hmm hmm. Ich habe Hunger! Mir ist heiß! Und diese Stoßzähne … hmm hmm hmm … sie sind dauernd im Weg! Bei unserer letzten Versammlung im Kreis der Polartiere wurde darüber diskutiert, … hmm hmm hmm … ich glaube, … wer den Winter zu uns zurückholen kann.Hmm hmm hmm … na, ich sicher nicht. Mir ist viel zu heiss! Und ich bin viel zu schwach … hmm hmm hmm. Ich habe ewig keinen Fisch zwischen den Zähnen gehabt. Nicht einmal einen kleinen. Ach!

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18. Dezember

»[…] »Wo seid Ihr, Eindrrringlinge?«, donnerte es aus der zarten Person. Diese Stimme musste einmal jemand anderem gehört haben, einem Walross oder einem Eisbären. Zur Gestalt der Eiskönigin hätte besser eine Silberschellenstimme gepasst, doch sie grollte wie ein Poltergeist. Vielleicht war bei der Verteilung der Stimmen am Anfang der eisigen Welt ein Fehler passiert. War das der Grund für den Hass der »Herrscherin ewige Eisblume« auf die Polartiere? Weil irgendwo in der Arktis ein Walross mit der Stimme der Eiskönigin sprach, als hätte es ein silbernes Glöckchen in der Kehle? Normalerweise hätte Mückebär über diesen Gedanken lachen müssen. Jetzt zog er nur eine gequälte Grimasse. […]«


aus: Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter

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22. Dezember

»[…] Wenn Bären eine Gänsehaut bekommen können, dann hatte Mückebär jetzt eine. Das Fell stand ihm zu Berge und er spürte jedes einzelne Haar wie eine Nadel in seiner Haut. Wie ferngesteuert lief der Winzling auf die bittersüße Herrscherin zu, immer näher und immer näher, bis er an den Saum ihres ausladenden Eisbärenmantels stieß. Mit schneidendem Lächeln beugte sich die Eisgestalt zu Mückebär herunter. Der schwere Schatten der »Herrscherin ewige Eisblume« schob sich langsam über den winzigen Eisbären. Sie wollte etwas sagen. Mückebär sah, wie sich der warme Hauch aus dem herannahenden Mund in der eiskalten Luft niederschlug. Da hob er blitzschnell den kleinen Spiegel über seinen Kopf, presste seine Schultern an die Ohren und zog den Kopf dazwischen. Wenigstens hatte er bis zur letzten Sekunde gekämpft. […]«


aus: Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter

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23. Dezember

»Kutaa!« (Grönlandisch: guten Tag)
»Kutaa!«
»Fall mir nicht ins Wort!«
»Mach ich gar n…«
»Doch! Ich will uns vorstellen: Also, wir sind die Rentiere ... «
»Zwei Rentiere …«
»Ruhe jetzt! Logisch zwei, Du und ich, zwei! Sei jetzt ruhig!«
»Aber …«

Hier übernehme ich mal, die Erzählerin: Sonst wird niemals Weihnachten. Zur Gemeinschaft der Nordpoltiere, mit denen Mückebär zusammenlebt, gehören auch Rentiere, zwei eben, siehe oben. Wenn Pontus nicht aufpasst, streiten sie miteinander. Ansonsten sind es liebe Zeitgenossen, die ihre Freunde jederzeit mit ihrem mächtigen Geweih verteidigen würden, – wenn sie nicht gerade mit Streiten beschäftigt sind.

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10. Dezember

»[…] Die Muskeln des winzigen Eisbären spannten sich wie Stahlseile. Das eisige Wasser spülte Müdigkeit und dumpfe Gedanken aus Pelz und Kopf. Mühelos driftete Mückebär in rasendem Tempo zwischen den Eisschollen hindurch und direkt auf das spitznasige Gebäude zu. Mit einem eleganten Hechtsprung schoss der Winzling aus dem Wasser. Er landete mitten auf der Eisscholle, auf der die meisten Blitze hin und her zischten. Eine kräftige Windung seines Körpers ließ das Eiswasser aus seinem Pelz schießen. Das Geschrei begeisterter Menschen hörte Mückebär zu spät. Zu spät roch er die Gefahr. Zu spät hörte er Edlas Rufe, er solle sofort umkehren. Zu spät. Ein Hagel aus Blitzen brach über den winzigen Eisbären herein. […]«

aus: Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter

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11. Dezember

Mückebärs Klimaschutztipp: Nimm die Treppe statt den Aufzug. Wenn Du die Treppen hinauf- oder hinunterspringst, statt den Lift oder die Rolltreppe zu nehmen, sparst Du Energie – und verbrennst gleichzeitig Kalorien. Dann schmeckt das nächste Eis gleich doppelt so gut.

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12. Dezember

Lesung aus »Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter, 6 – Der Matsch«

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24. Dezember

Es weihnachtet sehr – doch bevor Ruhe einkehrt, habt Ihr noch einmal eine tolle Gewinnchance: Ihr könnt entweder ein signiertes Exemplar von »Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter« gewinnen, oder einen herzigen Mückebär-Aufkleber (einfach angeben, was Ihr lieber möchtet).

 

Und so hüpft Ihr in den Lostopf: Erwachsene beantworten die Frage, weshalb Mückebär auch nach Weihnachten ganz wichtig bleibt. Und Kinder malen ein Bild von Mückebär und Edla. Sendet Eure Beiträge bis zum 30.12.2020 an a-f.heinrich@gmx.net.

 

Gebt in Eurer Nachricht bitte Euren Namen, Alter und Wohnort sowie den gewünschten Gewinn (Buch oder Kleber) an. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und dürfen sich auf ihr erstes Geschenk nach Weihnachten freuen.

 

Frohe Weihnachten wünschen Mückebär, Edla und Friederike!

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